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Grazia Deledda (1875-1936)

Grazia Maria Cosima Damiana Deledda wurde in Nuoro im Herzen des rauen Sardiniens als viertes von sechs Kindern geboren. Als Autodidaktin und Liebhaberin der ganzen großen europäischen Erzählkunst trat sie schon sehr jung als Erzählerin hervor. Ihre Literatur, die sich ständig im Fahrwasser des Naturalismus und der Vorboten der Dekadenzdichtung bewegt, lässt sich schwer einordnen. In ihren Erzählungen verflechten sich Liebe, Schmerz und Tod in einer primitiven und rauen Landschaft wie der ihrer Insel, oft mischen sich aber andere Atmosphären darunter wie eben die von Cervia.
Die große Freundin der Stadt fühlte sich von der warmen Atmosphäre unseres Landes angezogen und verbrachte hier viele Urlaube; im Viale Colombo ist noch ihre Villa zu sehen, die sie viele Jahre beherbergte und ihr etwas wie ein zweites Heim war. 1927, ein Jahr nach dem Nobelpreis, erhielt sie die Ehrenbürgerschaft von Cervia.

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