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Maria Goia (1878-1924)


Sie war eine der Hauptfiguren in den politischen und sozialen Begebenheiten zu Beginn des 20.

Jahrhunderts und setzte sich aktiv für die Schaffung gewerkschaftlicher und genossenschaftlicher Organisationen ein.

Außerdem war sie im Landesvorstand der sozialistischen Partei PSI und immer in der ersten Reihe im Kampf um die Frauenemanzipation, besonders im politischen Bereich, und das zu einem Zeitpunkt, als der Frau nur eine untergeordnete Rolle zugestanden wurde.

1911 wurde sie ins Sekretariat des Sozialistenkongresses in Modena berufen, wo die Grundlagen zu einem Programm für das allgemeine Stimmrecht für Frauen und zur Verbesserung der Gesundheits- und Arbeitsbedingungen gelegt wurden.

1914 hielt Maria Goia die Schlussrede beim Landeskongress der PSI, aber vor allem in der Nachkriegszeit kehrte sie nach Cervia zurück, um hier die politische Arbeit wieder aufzunehmen, und bekleidete hier von 1919 bis 1921 das Amt der Sekretärin der Arbeitskammer.

In dieser Zeit wurde sie von den Cerveser Faschisten unter die Personen gerechnet, die "im Auge zu behalten" waren.

Nachdem ihr die Ausübung politischer und gewerkschaftlicher Betätigung untersagt worden war und ihr Gesundheitszustand durch eine unheilbare Krankheit unterminiert war, starb sie am 15. Oktober 1924.

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