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Werther Morigi (1915 - 1990)


Werther Morigi wurde 1915 in Ospedaletto di Forlì geboren, war aber von Klein auf Gast in Cervia und Milano Marittima, wo er durch seine Bilder mit ihrem dichten, entschiedenen Pinselstrich berühmt wurde.

In Milano Marittima war er auch Grazia Deledda begegnet, die sich, nachdem sie einige vom Künstler gemalten Ansichten der Stadt bewundert hatte, so von ihm verabschiedete: Ihnen, lieber Morigi, Künder einer neuen Kunst, wünsche ich ein redliches Schaffen.

Milano Marittima veranstaltet jeden Sommer eine Morigi-Ausstellung; hier kann man die intensiven Farben bewundern, die der Meister so liebte: Das Rot, das Gelb, das Braun und das Grün geben auf seinen Leinwänden den Ton an und lassen sich auf prächtige Schattierungen ein.

Nicht von ungefähr verwendete Morigi gern natürliche Materialien wie die Tinte der Tintenfische, die er nach jedem Sturm sammelte, und Harz, Steine, Kiesel, besondere Erden, die unter die Farbe gemischt wurden, und die Muschelschalen von Milano Marittima, aus denen er das Weiß des reinen Kalks gewann.

So entstand eine Sammlung von einmaligen Werken, die in Cervia oder in der unmittelbaren Umgebung gemalt worden waren und an Hand deren man die höchst reizvollen romagnolischen Landschaften und Naturansichten in unvergesslichen Farben wiederentdecken kann.

Unangefochtene Hauptdarsteller sind der Pinienwald, der Canalino, die Salinen und das Bauernland, die hier zu Vermittlern von Poesie und Passion werden.

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